Öffnungszeiten

für (Schul-)Kinder
bis 14 Jahre
montags - freitags
von 13 bis 17 Uhr

für Jugendliche ab
14 Jahren
montags + donnerstags
von 17:30 bis 20:30 Uhr

Ab März haben wir in der
Regel auch wieder am
1. und 3. Samstag im Monat von 12 bis 16 Uhr geöffnet!


Besuchergruppen

Achtung! Besuche mit Gruppen bitte bis spätestens 13 Uhr telefonisch mit uns absprechen!
Besuche von Gruppen sind nicht immer möglich.

Wir begrüßen es sehr, wenn pädagogische Betreuer sich kurz bei uns vorstellen.

Mehr dazu in den Betreuerinfos.

Kinder-Wahlen

Am 7. Mai 2010, direkt vor der Landtagswahl in NRW, gipfelte der Wahlkampf auf dem Abenteuerspielplatz in bissigen Reden der Spitzenkandidaten der drei Abenteuerspielplatz-Parteien: abba (Alles bleibt beim Alten), F.F.F. (Freie Flitzer Freunde) und AKTioN. (Aktion Kinder für Tiere, Toleranz und Natur) standen zur Auswahl. Die Parteien waren von den Mitarbeitern zu diesem Anlass gegründet worden.
Dann stimmten die Kinder des Abenteuerspielplatzes in einer geheimen Wahl im eigens dafür eingerichteten Wahllokal mit Wahlkabinen und versiegelter Urne ab. Es ging um 500€, die im Etat umverteilt werden können. Man konnte entscheiden, in welchen Bereichen Kürzungen vertretbar sind, und welche Bereiche mit weiteren Geldern ausgestattet werden sollen. Wahlberechtigt waren alle Kinder zwischen vier und 18 Jahren. Zwei Wochen zuvor hingen überall auf dem Platz Wahlplakate, wurden Wahlprogramme ausgelegt und für die verschiedenen Abenteuerparteien geworben. Besonders spektakulär warb dabei der Spitzenkandidat von AKTioN für sein Programm: Es seilte sich samt Gasmaske von einem Klettergerüst ab, um den Trecker zu stoppen und auf dessen Umweltbelastung aufmerksam zu machen. Die Kinder diskutierten untereinander und mit den Kandidaten über die Programme.

Die Beteiligung der Kinder an Entscheidungsprozessen ist wichtiger Aspekt der pädagogischen Arbeit der Einrichtung. Vor dem Hintergrund der anstehenden Landtagswahl sollte diese Aktion die Kinder mit dem Prinzip demokratischer Wahlen vertraut machen und so Ängste und Vorbehalte abbauen. Fernziel ist es, die Kinder zu einer aktiven Teilnahme am sozialen und politischen Geschehen zu befähigen, sowie Interesse und Begeisterung für Politik und Mitbestimmung zu wecken.

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